Wie umgehen mit rechtskonservativem Gedankengut in der sozialen und Bildungsarbeit

 

 

Frankfurt am Main, 17. Oktober 2019, 9.30 Uhr bis 12.45 Uhr, Heinrich-Hoffmann-Str. 3


Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben


Inhalt:


Nationalkonservatives Gedankengut wird nach der Gründung und der Wahlerfolge der AFD immer präsenter. Sei es, dass Eltern aufklärerische Inhalte in Schule und außerschulischen Angeboten für Kinder- und Jugendliche in Frage stellen oder Lehrer_innen gemobbt werden sollen, die rechtskonservative Positionen kritisieren. Gleichstellung und Gender-Mainstreaming, Glaubensfreiheit und Zuwanderungspolitik werden grundsätzlich in Frage gestellt. Damit sind auch wesentliche Grundsätze sozialer Arbeit und sozialer Bildungseinrichtungen betroffen. Was ist ratsam, wenn es zur Diskriminierung von Pflegekräften, Erzieher_innen oder Jugendarbeiter_innen sowie inhaltlicher Kritik an ihrer Arbeit kommt. Auf der Veranstaltung sollen verschiedene Strategien des Umgangs mit Gedankengut aufgezeigt und diskutiert werden, welches Diversität und die Grundhaltungen und demokratischen Werte sozialer Arbeit konterkariert. Unter anderem steht dabei die Fragestellung im Raum, wo hört eine legitime Kritik auf, die durch Meinungsfreiheit gedeckt ist und wo fängt „rechtes Gedankengut“ an.


Laut der Amadeu Antonio Stiftung geht die AFD gezielt gegen ihr mißliebige Initiativen, Träger der Jugendarbeit, Kulturschaffende und Sozialverbände vor. Dazu kommen Unterstellungen und Diffamierungen im Internet. Die Folge ist eine Verunsicherung der öffentlichen Verwaltung bei der Vergabe von Fördermitteln und ein zunehmender Rechtfertigungsdruck der Einrichtungen. Die Gleichstellung der Geschlechter, der Umgang mit Minderheiten, Diskriminierung von Migrant_innen und die Demokratiebildung werden von ihr diffamiert (Zusammenfassung FR Artikel vom 14. 8.2019 „Die AFD ist die erfolgreiche NPD“).


9.30 Uhr bis 11.00 Uhr „Was ist rechtskonservatives Gedankengut?“ und „Wie gehe ich mit Eltern, Klienten und Institutionen um, die meine Arbeit mit rechtskonservativen Gedankengut in Frage stellen?


Christian Weßling - Referent des Projektes 'Beratung gegen Rechts' beim Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Gesamtverband Berlin


11.00 Uhr Pause


11.15 Uhr bis 12.45 Uhr „Handlungsmöglichkeiten und Empfehlungen aus der Praxis im Umgang mit rechtskonservativen Positionen in der sozialen Arbeit. Diskussion anhand einzelner Fallbeispiele.


Draupadi Fitz – Referentin bildungsstätte anne frank – zentrum für politische bildung und beratung Hessen.


12.45 Uhr Mittagessen


 

link Anmeldung



Kontakt und Anfrage:
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main
phone 069/6706-272 oder -219, Fax: 069/6706-203
mailfobi@pb-paritaet.de


 

 

 

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