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Seminar Nr. 161/2021

Systemische Beratung im Kontext von häuslicher Gewalt I und II

 

 

Grundgedanke:
In Deutschland ist jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt seitens ihres aktuellen oder früheren Partners betroffen. Diese häusliche Gewalt zeigt sich als Kombination verschiedener Formen –  psychische und physische Gewalt, Drohungen, Kontrolle, Kontaktverbote etc. Das Hilfesystem hält Frauenhäuser und Fachberatungsstellen u.a. bereit und unterstützt damit betroffene Frauen und deren Kinder in angemessener
Weise. Trotzdem wünschen viele Klientinnen keine Trennung sondern eine Beendigung der Gewalt seitens des Partners. Andere wünschen eine Trennung und wollen/müssen wegen gemeinsamer Kinder auf der Elternebene kooperieren. Wieder andere wünschen eine Trennung und erleben beim nächsten Partner eine Wiederholung der Gewalt.
Der vorliegende Kurs möchte Praktiker_innen ermutigen, neue professionelle Wege in der Beratungsarbeit zu gehen, um Möglichkeiten herauszuarbeiten, wie Gewalt in Partnerschaften wirkungsvoll beendet werden kann.

 

Zielgruppen:
Fachkräfte aus Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen, Interventionsstellen und andere Interessierte

 

Ziele:

 

Inhalte:

gewaltbetroffenen Frauen und Kindern

räume zwischen Parteilichkeit und Allparteilichkeit

Genogrammarbeit, zirkuläre Fragen etc.)

 

Arbeitsformen:
Theoretischer Input, Systemische Übungen und Methoden im Plenum/in Kleingruppenarbeit, Rollenspiele an Fallbeispielen, Supervision

 

Sonstige Arbeitsformen:
Mitwirkung an der Erstellung der Seminarzeitung, Bearbeitung einer Hausaufgabe zwischen den Modulen

 

Zeit/Rahmen:
Zwei Module zu je drei Tagen (2x25 Unterrichtseinheiten)

 

Referentin: Petra Baumgärtner, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Personalentwicklerin M.A., Systemische Beraterin, Therapeutin und Supervisorin (SG)
(Langjährige Erfahrung in Frauenhaus, Fachberatungsstelle und Interventionsstelle)

 

Bei Interesse an einer weiteren Vertiefung kann der Kurs durch Aufbaumodule zu einem Zertifikatskurs erweitert werden.


Max. Teilnehmerzahl: 16

Termine: Modul 1: 05.10.-07.10.2021, Modul 2: 23.11.-25.11.2021
Zeiten: jeweils 11:00-18:00, 09:00-18:00, 09:00-14:30 Uhr


Veranstaltungsort: hoffmanns höfe, 60528 Frankfurt am Main, Heinrich-Hoffmann-Str.3


Teilnahmebeitrag: EUR 635,-inkl. Tagesverpflegung. Ohne Übernachtung.*


Übernachtung: Es besteht die Möglichkeit im Seminarhaus zu übernachten. Bei Interesse buchen Sie bitte Ihre Übernachtung mit Frühstück direkt bei der Tagungsstätte hoffmanns höfe. Auch Abendessen kann individuell gebucht werden. E-Mail: info@hoffmanns-hoefe.de

 

Auf unserer Homepage www.pb-paritaet.de können Sie sich über Bildungsförderungen (Bildungsscheck, Bildungsprämie, Bildungsgutschein u.a.) informieren.

Kündigungsregelungen, Absagen:
Die Anmeldung ist verbindlich für beide Module.
Eine Absage bedarf der Schriftform. Bei einem Rücktritt von 8 Wochen vor Beginn der Weiterbildung erheben wir eine Ausfallgebühr von 80% des Teilnahmebeitrags. Bei einem Rücktritt von 4 Wochen vor Beginn, bzw. nicht stornierter Buchung, wird der volle Teilnahmebeitrag fällig.

Eine Kündigung muss in jedem Falle schriftlich erfolgen. Die Kosten für bereits in Anspruch genommene Leistungen/Kurstage sind in voller Höhe zu bezahlen. Wird die zur Durchführung eines Kurses benötigte Anzahl der Anmeldungen nicht erreicht, behalten wir uns vor, den Kurs abzusagen. In diesem Falle werden Sie von uns schriftlich benachrichtigt und der bereits bezahlte Teilnahmebeitrag wird in voller Höhe zurück erstattet.  Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.  Wir müssen uns vorbehalten, im Falle von Verhinderung des/der Dozenten_in, die Veranstaltungen zeitlich zu verlegen oder abzusagen.

 

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn noch Fragen offen sind:

Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt am Main
Tel.: 069-6706-219
Fax: 069-6706-203
Email: labude@pb-paritaet.de
www.pb-paritaet.de

 

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