Seminar Nr. 327 und 328/2017

Babies besser verstehen, Teil I und II

 

 

Zielgruppe:
Mitarbeiter/-innen von Einrichtungen der Familienbildung und -beratung, Fachkräfte, die Eltern und Kinder in den ersten Lebensjahren begleiten, Fachberatungen für die Tagespflege, PEKIP Gruppenleiter/-innen

 

Seminar I

Babys besser verstehen I
Bindungstheoretische Erkenntnisse in der Familienbildung,
der Krippe und der Kindertagespflege umsetzen

Ziel:
Babys drücken ihre Befindlichkeit in stark körperlicher Weise aus. Diese Feinzeichen des Babys zu erkennen und richtig zu verstehen, ist die Voraussetzung dazu, das Baby in seiner Selbstberuhigung angemessen zu unterstützen, und Trennungstraumata vorzubeugen.

 

Inhalt:
Das synaktive Modell von H. Als und T. Brazelton beschreibt die unterschiedlichen Ausdruckssysteme des Neugeborenen und macht deutlich, wie wichtig ist es, die körperlichen Signale des Säuglings richtig zu verstehen. Für die Entwicklung des Babys ist es wichtig, es in seiner Selbstberuhigung und Regulation dieser verschiedenen Verhaltenszustände nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu unterstützen. Im Seminar werden dazu die theoretischen Grundlagen vermittelt und verschiedene Materialien zur praktischen Arbeit dazu in Elternkursen vorgestellt.

Im zweiten Teil der Fortbildung werden darauf aufbauend Erkenntnisse aus der Bindungstheorie vermittelt und Medien zur praktischen Umsetzung in der Arbeit mit jungen Eltern vorgestellt. Sanfte Eingewöhnung in die Fremdbetreuung des Babys/Kleinkindes und Trennungen von den Bezugspersonen stehen hier als Themen aus der Praxis im Mittelpunkt.

 

 

Seminar II

Babys besser verstehen II
Bindungstheoretische Erkenntnisse in der Familienbildung,
der Krippe und der Kindertagespflege umsetzen

Ziel:
Unterschiedliches Bindungsverhalten erkennen und verstehen; mögliche Interventionen entwickeln und die elterliche Erziehungskompetenz stärken können.

 

Inhalt:
Die Bindungstheorie von J. Bowlby nimmt im Kontext wissenschaftlicher Forschung und entwicklungspsychologischer Erkenntnisse im Bereich der frühen Kindheit einen besonderen Stellenwert ein. Sie betont den Wert einer sicheren Bindung an enge Bezugspersonen für eine gesunde sozial-emotionale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen. Zentrales Element ist dabei das Phänomen der „sicheren Basis“, d. h. Kinder können im Vertrauen auf die Liebe und Unterstützung der Bezugsperson auch in schwierigen Situationen die Umwelt erkunden und neue Erfahrungen machen.

 

 

Im Seminar geht es daher um die folgenden Fragen:
-
Wie baut sich eine sichere Bindung auf?
- Welche kindlichen und elterlichen Fähigkeiten sind in den ersten Lebensjahren für die Entwicklung einer sicheren Bindungserfahrung von Bedeutung?
- Wie kann die Bindungsbeziehung zwischen dem Kind und seinen Eltern unterstützt und gefördert werden?

 

Arbeitsmaterialien zu den Themen:
„eigene Bindungserfahrungen“, „Sanfte Eingewöhnung“ und „Umgang mit Trennungen“ werden im Mittelpunkt des Seminars stehen.


Ziel dieses Seminars ist es, mit den Teilnehmer/-innen unterstützende Interventionen für den Umgang mit Familien in schwierigen Beziehungen gemeinsam zu erarbeiten.

 

 

Dozentin: Franziska Köhler-Dauner, M.A.
Soziale Arbeit, wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG Entwicklungspsychologie der Universitätsklinik Ulm

Verantwortlich: Melike Çınar

 

 

Termine:       
Seminar I:05.10.-06.10.2017
Seminar II: 12.04.-13.04.2018

Zeiten:  jeweils 11:00–18:00 Uhr und 09:00–16:00 Uhr

Veranstaltungsort: hoffmanns höfe, Frankfurt am Main

Teilnahmebeitrag je Seminar: EUR 175,– inkl. Tagesverpflegung
Bei gleichzeitiger Anmeldung zu Teil I und II beträgt der Gesamt-TN-Beitrag EUR 310,–



Anmeldeschluss:    
Seminar I  15.08.2017 
Seminar II 15.02.2018

 

Übernachtung/Frühstück: Bitte direkt bei der Tagungsstätte „hoffmann höfe“ buchen.
Auch Abendessen kann individuell gebucht werden.

E-Mail: info@hoffmanns-hoefe.de

 

 

 



Kontakt:
Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main
phone 069/6706-252 oder -219, Fax: 069/6706-203
mailfobi@pb-paritaet.de

 

 


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